| 1990 - 1999 |
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Mit dem Symposium im Jahre 1990 ändert sich das Logo für den Kongress, das bis heute so geblieben ist und das geöffnete Brandenburger Tor zeigt. Ist im Jahre 1990 der Tagungsort noch im Westen Berlins gelegen, so findet seit 1991 das Symposium regelmäßig im ehemaligen Ostberlin statt und zwar auch hier wieder Geschichte vorwegnehmend, damals im Haus der Akademie der Künste, dem ehemaligen von-Langenbeck-Virchow-Haus, das ab 1993 auch wieder diesen Namen tragen darf. Bis 1995 finden die Veranstaltungen im Langenbeck-Virchow-Haus statt, das heute, 10 Jahre später nach aufwändiger Restauration wieder die Heimat aller Chirurgen geworden ist. Seit 1997 wird das Sympoisum durch einen wissenschaflichen Beirat vertreten. 1999 führten wir auf Vorschlag unseres leider viel zu früh verstorbenen Freundes PD Dr.Ludwig Metz unter der Organisation von Dr.Andreas Gußmann, auf Empfehlung des damaligen Präsidenten der DGG Prof.Dr.Dieter Raithel, in den DRK-Kliniken Köpenick den 1. Endovaskulären Workshop durch, der seither fester Bestandteil des Symposiums wurde. Seit einigen Jahren hat er seine Heimstatt in den DRK-Kliniken Mark-Brandenburg gefunden. Hiermit hat dieses Symposium früh auf die Herausforderungen reagiert, die sich in der Gefäßchirurgie durch die endovaskulären Techniken stellen und insbesondere die von den Herren Naundorf, Gussmann und Flessenkämper durchgeführten Workshops haben schon vielfach Wissen und technisches Knowhow an die Gefäßchirurgen weitergegeben, die heute in der Lage sind, diese Methoden in Kombinationen oder als Einzelverfahren kompetent durchzuführen. Seit 1999 tagen wir nun anlässlich des gefäßchirurgischen Symposiums im „Russischen Haus“ in einem besonders schönen Teil von Berlin und in einem fast familiär zu nennenden Ambiente. Nicht nur die guten persönlichen Kontakte sind hervor zu heben, sondern auch die besondere Sensibilität, die unser Präsident für diese menschlichen Beziehungen entwickelt hat. Ich erinnere an die Ehrung viel zu früh verstorbener Kollegen, an Laudationes für verdiente Gefäßchirurgen, die in der offiziellen Fachgesellschaft oft nicht die ihnen zustehende Würdigung gefunden haben.
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