 Hierbei ist festzustellen, dass die Diskussion über das richtige Verfahren bei welcher Gefäßveränderung keineswegs abgeschlossen ist und dass sich in Bezug auf diese Auseinandersetzung das gefäßchirurgische Symposium in Berlin immer besonders hervorgetan hat, in den letzten Jahren immer wieder mit Pro- und Contra-Argumenten für die Angioplastie und den Stent im Vergleich mit der „klassischen Gefäßchirurgie“ und mit der aktuellen wissenschaftlichen und zunehmend ökonomischen Argumentation auch in Bezug auf die Arteria carotis und andere Stromgebiete und auch auf die Endoprothetik bei Bauchaortenaneurysmen und thorakalen Gefäßerweiterungen. Hinzu gekommen ist in den letzten Jahren eine Pflegefachtagung, die sich auch mit der interventionellen Therapie im Operationssaal beschäftigt und somit unser Assistenzpersonal auf die neuen Herausforderungen vorbereitet hat. Seit Jahren hat das Symposium als Anwalt der Patienten den Amputierten, das heißt den Verlierern trotz allen wissenschaftlichen Fortschritts einen eigenständigen Bereich eingeräumt und zum besseren Verständnis für das Schicksal dieser Patienten mit der persönlichen Vertretung der Amputiertenhilfe beigetragen und um Aufmerksamkeit für einen gesundheitspolitischen Skandal gesorgt, werden doch immer noch viel zu viele Majoramputationen durchgeführt.
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Gefäßchirurgisches Symposium Berlin •
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